Mein Weg zu Yoga

Mein Weg zu Yoga ging – so typisch für das Leben – über verschlungene Wege.

Angefangen hat alles, als ich etwa 30 Jahre alt war. Damals haben meine damalige Frau, ein befreundetes Pärchen und ich eine Fahrradtour gemacht. Allen ging es gut danach, nur einer war am Ende seiner Kräfte.

Bis dahin hatte ich mich eigentlich immer für fit gehalten – jetzt musste ich lernen, dass meine knapp 100 kg nicht durch schiere Muskelmasse zustanden kam.

Daher habe ich mir überlegt, mit Sport anzufangen – und wie jeder Mann war das Krafttraining im Fitnesscenter. Sehr bald habe ich festgestellt, dass ich aus Büchern und von den Trainern nicht genug lernen konnte, um meine Fragen zu beantworten. Über einen Umweg über Group-Fitness-Kurse habe ich dann die BSA-Akademie für mich entdeckt, wo ich vieles gelernt habe und eine A-Lizenz als Fitnesstrainer gemacht habe und noch einiges über Ernährung gelernt habe.

Danach bin ich auf „Functional Training“ gestossen, dessen Ansatz mich fasziniert hat. Auf der Suche nach schönen Übungen bin ich immer wieder auf Yoga-Übungen gestossen – und weil ich gerne mit dem Original arbeite, habe ich angefangen, etwas Yoga zu üben, immer noch mit der Absicht, eigentlich Fitness machen zu wollen.

Anfang 2013 habe ich dann Ashtanga Yoga für mich entdeckt – ein Yogastil, der meinen weiteren Weg noch beeinflussen sollte.